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22.02.2018
Innovationsakademie Biotechnologie

Erzeugung eines In-vitro-Kiefermodells durch Bioprinting

Innovationsakademie Biotechnologie
Prof. Roland Lauster
Technische Universität Berlin

Copyright: 
Pixabay

Zuwendungsempfänger: Technische Universität Berlin
Förderung Machbarkeitsphase: 01.08.17 bis 31.07.19; 295.652 Euro

Projektbeschreibung

Verbesserte Methoden zur Knochenregeneration werden dringend benötigt, um die Möglichkeiten einer medizinischen Behandlung zu verbessern. Obwohl der Knochen eine natürliche Funktion zur Regeneration hat, versagt dieses Selbstheilungssystem je nach Schweregrad. Gerade im Mund-Kieferbereich gibt es eine Vielzahl an medizinischen Indikationen, die eine Rekonstruktion von Knochenmasse verlangen, z. B. nach einem Kieferbruch oder Unfall-Trauma, nach einer Tumorresektion, durch medikamentös bedingte Nebenwirkungen, altersbedingte Knochenabnahme oder durch einen infektiös geschädigten Knochen.

Im Durchschnitt verliert ein erwachsener Europäer im Laufe seines Lebens ca. sechs Zähne bis zum seinem 65 Lebensjahr. Forscher um Roland Lauster an der TU Berlin wollen vor diesem Hintergrund ein komplexes Kiefermodell in vitro entwickeln, das langfristig auch als Transplantat eingesetzt werden kann. Die Bereiche Tissue Engineering und Bioprinting versprechen einige spannende Lösungsansätze für dieses Entwicklungsfeld. Innerhalb der Laufzeit von zwei Jahren der vom BMBF geförderten Machbarkeitsphase ist – verteilt über mehrere Meilensteine – der schrittweise Aufbau des Endproduktes mit Hilfe dieser Technologien geplant. Dabei soll das In-vitro-Modell eines Kieferknochens mit umgebender Vaskularisierung und Bindegewebe gebaut werden.

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