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KI-gestützte Plattform für optimierte Alzheimer-Diagnose, Behandlung und Verlaufskontrolle : Datum: , Thema: GO-BIO initial

Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München - Dr. Boris-Stephan Rauchmann

Die steigende Lebenserwartung führt weltweit zu einer rapiden Zunahme chronischer Krankheiten wie der Demenz, von der rund 55 Mio. Menschen betroffen sind. © Adobe Stock / manassanant

Sondierungsphase

Zuwendungsempfänger: Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zuwendung: GO-Bio initial Sondierungsphase 4 (01.10.2023 bis 30.09.2024, 119.993,29 Euro)

Die steigende Lebenserwartung führt weltweit zu einer rapiden Zunahme chronischer Krankheiten wie der Demenz, von der rund 55 Mio. Menschen betroffen sind. Dies hat für die Betroffenen, deren Umfeld und die Gesundheitssysteme schwerwiegende Folgen. Bei der Therapie der Alzheimer-Krankheit, der häufigsten Ursache von Demenz, gab es in den letzten Jahren bahnbrechende Fortschritte. Neue Antikörpermedikamente, die nur in frühen Stadien wirksam sind, stehen kurz vor der Zulassung. Allerdings fehlen präzise und skalierbare Diagnoseverfahren zum effektiven Einsatz in der Routineversorgung. Die ki-alz-Datenanalyseplattform soll helfen, diese Lücke zu schließen. Durch die Integration diagnostischer Daten, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) kombiniert ausgewertet werden, wird eine zuverlässige und frühzeitige Diagnose möglich, die auf objektiven Daten basiert. In der Sondierungsphase werden verschiedene Verwertungsmöglichkeiten der Projektidee untersucht. Es werden Interviews und Marktanalysen durchgeführt, um potenzielle Kundinnen und Kunden zu identifizieren und die Wettbewerbssituation zu analysieren. Es werden eine Patentstrategie entwickelt und eine FtO-Analyse durchgeführt, um die Machbarkeit der Idee zu prüfen. Darüber hinaus wird die zukünftige Teamzusammensetzung geplant. Der einzigartige und innovative Ansatz zur Integration und Auswertung für die Alzheimer-Krankheit diagnostisch bedeutender Daten mithilfe von KI wird einen erheblichen Mehrwert für das Gesundheitssystem schaffen.

Machbarkeitsphase

Zuwendungsempfänger: Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zuwendung: GO-Bio initial Machbarkeitsphase 4 (01.10.2024 bis 30.09.2026, 599.632,80 Euro)

Weltweit leiden über 55 Millionen Menschen an Demenz, meist verursacht durch Alzheimer.  Demenz hat verheerende Auswirkungen auf Betroffene, Angehörige und Volkswirtschaften. Neue Medikamente versprechen, diese Entwicklung bremsen. Allerdings sind die Gesundheitssysteme derzeit nicht in der Lage, Alzheimer flächendeckend und frühzeitig mit der nötigen Präzision zu erkennen. Das Projektteam von ki-alz-2 möchte dieses Problem mithilfe künstlicher Intelligenz lösen und somit die frühe Erkennung von Demenz und zuverlässige Zuordnung der Krankheitsursache entscheidend verbessern. Das Team nutzt dabei ein einzigartiges und innovatives Analyseverfahren mit Daten aus unterschiedlichen Quellen (z. B. Bildgebung und Testung der Merkfähigkeit) zur präzisen und personalisierten Demenzdiagnostik. Innerhalb der GO-Bio-initial-Machbarkeitsphase liegt der Fokus auf der Verbesserung des Diagnosealgorithmus und der Integration in eine cloudbasierte Anwendung. Die hervorragende Leistung von ki-alz unter kontrollierten Studienbedingungen soll unter realistischen Bedingungen eines Krankenhauses bestätigt werden. Damit wird die Basis für eine Ausgründung gelegt. Durch ki-alz-2 wird eine präzise, frühzeitige Demenzdiagnostik möglich, was angesichts neuer Therapien entscheidend ist.