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04.06.2019

Frisches Kapital für Spindiag

Mit neuen und alten Investoren gelingt dem Freiburger Start-up der nächste große Schritt bei der Einführung seiner innovativen Technologie zum schnellen Nachweis multiresistenter Keime.

Bakterien - Spindiag, Nachweis von MRSA
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Spindiag gab heute das Zustandekommen einer Erweiterungsfinanzierung der ersten Serie A bekannt. Basierend auf seiner proprietären, am Mutterinstitut Hahn-Schickard erforschten, Mikrofluidik-Technologie entwickelt Spindiag eine nachhaltige Plattform für Infektionsdiagnostik und als erstes Produkt einen Schnelltest auf MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)Die zusätzlichen 4 Mio. Euro sollen die CE-IVD-Zulassung für den EU-Markt und die Industrialisierung der Produktion des für 2020 geplanten Markteintritts ermöglichen.

„Durch die Aktualität des Themas und den passgenauen Lösungsansatz von Spindiag konnten wir schnell weitere Investoren für uns gewinnen: Mit den WBG Pflegeheimen, einem gut vernetzten Akteur im Gesundheitswesen, und einem weiteren neuen Investor sind nun zwei exzellente Partner mit im Boot", kommentiert Spindiags Geschäftsführer und Mitgründer Dr. Daniel Mark.

Seit Abschluss des ersten Teils der Serie A wurden unter anderem die Spritzguss-Fertigung der Test-Kartuschen Spindiag disk, Pilottests mit dem Prozessierungsgerät Spindiag player und der Spindiag MRSA disk in mehreren Kliniken erfolgreich absolviert sowie eine weitere umfangreiche Evaluation der Gebrauchstauglichkeit (usability) mit positivem Ergebnis durchgeführt.

Das BMBF unterstützt die Entwicklung des SpinDiag-Systems seit 2007 mit verschiedenen Förderprogrammen. Die Teilnahme an der Innovationsakademie Biotechnologie im November 2013 gab der Spindiag GmbH den entscheidenden Impuls für ihre finale Geschäftsausrichtung.

sd

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